Der kleinste Stadtteil

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort in der Gründungsnotiz des Klosters Alpirsbach 1095/1099. Unter dem evangelischen Klosteramt Alpirsbach bildete Ehlenbogen zusammen mit Schömberg und einem Teil von 24 Höfe den Ehlenbogener Stab. Mit der Auflösung des westlichen Amts Alpirsbach kommt Ehlenbogen 1810 zum Oberamt Oberndorf und mit dessen Auflösung 1938 zum Kreis Freudenstadt. Bei der Gemeinde- und Kreisreform 1972-1974 wurde Ehlenbogen in die Stadt Alpirsbach eingegliedert.

Der Stadtteil Ehlenbogen liegt nördlich der Kernstadt im oberen Kinzigtal und erstreckt sich auf eine Länge von ca. 6 km – seinen Namen verdankt der Ort dem ellenbogenartigen Flusslauf der oberen Kinzig. Das aus einer langen Reihe von Einzelhöfen und kleinen Häusergruppen bestehende Dorf lässt die hochmittelalterliche Siedlungsstruktur noch sehr gut erkennen. Der Talbereich und die unteren Hänge sind mit Wiesen bedeckt; die Hofstellen wurden hochwassergeschützt und fast ausschließlich auf der westlichen Talseite angelegt und im reizvollen Gegensatz dazu stehen die zusammenhängenden Waldgebiete in den mittleren und oberen Hanglagen.

Auf Grund der topografischen Lage und der Lage im Landschaftsschutzgebiet war eine Ansiedelung von Industrie nicht möglich. Der Ort ist geprägt von seiner Land- und Forstwirtschaft im Haupt- und Nebenerwerb sowie dem Fremdenverkehr mit etwas Gewerbeansiedlung. Bekannt ist der Stadtteil durch den durch das Tal verlaufenden Wanderweg „Flößerpfad“, die Gastronomie und die Forellenzucht Lohmühle.

 

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Ortschaftsverwaltung

Günther, Peter

Ortsvorsteher

Ortschaftsverwaltung Ehlenbogen
Kinzigtalstraße 181
72275 Alpirsbach


07444 / 2404

ov.ehlenbogen@alpirsbach.de

Sprechzeiten:

Mittwoch: 18:00 Uhr - 19:30 Uhr