Altbewährte Tradition

Wollten Sie schon immer mal erleben, wie Temperaturen von 1400 Grad Celsius Quarzsand zu flüssigem Glas verwandeln? Oder wollen Sie mehr darüber erfahren, wie Baumstämme aus dem Schwarzwald zu Flößen zusammengestellt und rheinabwärts bis Holland transportiert wurden? Oder lassen Sie sich lieber von den gruseligen Fratzen faszinieren, die für die schwäbisch-alemannische Fastnacht geschnitzt werden? Sie müssen sich nicht entscheiden, Alpirsbach bietet Ihnen das alles.

Die Alpirsbacher Offizin

Sehen und erleben Sie die Welt des Buchdrucks! Zu Ehren Gutenbergs wurde die „Alpirsbacher Offizin” eingerichtet. In dieser historischen Druckerei zeigen wir Ihnen, wie Buchdruck funktioniert. Sie können aber auch eigene Druckvorhaben bei uns planen und durchführen.

 

Freuen Sie sich auf:

  • die Erfindungen des Johannes Gutenberg
  • den originalgetreuen Nachbau einer Gutenberg-Presse
  • Druckmaschinen, von einfachen Handpressen bis zur Schnellpresse (Heidelberger Tiegel) und verschiedene Setzmaschinen (Linotype, Typograph, Monotype)

Öffnungszeiten

Jeden Sonntag von 14 - 17 Uhr oder nach Vereinbarung

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Hinweis: Der Zugang zum Museum ist barrierefrei.

 

Kontakt

0 74 44 / 91 71 80
mail@alpirsbacher-offizin.de

Weitere Infos unter: www.alpirsbacher-offizin.de

 

Adresse

Alpirsbacher Offizin
Ambrosius-Blarer-Platz 1
72275 Alpirsbach

Alpirsbacher Glasbläserei

Hier können Sie live die faszinierende Kunst der Glasbläserei bewundern. Das traditionsreiche Schwarzwald-Handwerk ist ein eindrucksvolles Schauspiel: Aus rotglühenden Glasmassen und -tropfen formen die geschickten Glasbläser perfekte Glasgegenstände. Die Glasbläserzunft zählte viele Jahrhunderte zu den bedeutendsten Handwerkszweigen des Schwarzwaldes. Ziel der Alpirsbacher Glasbläserei ist es, dieses Vermächtnis am Leben zu erhalten.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sonn-/Feiertage 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Montags hat nur der Verkauf geöffnet, der Glasbläser ist nicht vor Ort. 

Hinweis: telefonische Voranmeldung für Gruppen erforderlich; Preis pro Person 1 €

 

Kontakt

0 74 44 / 60 09
glasblaeserei-Alpi@t-online.de

Weitere Infos unter: www.glasblaeserei-alpirsbach.de

 

Adresse

Alpirsbacher Glasbläserei
Krähenbadstraße 3
72275 Alpirsbach

Floßbau in Alpirsbach

Flößerei und Waldwirtschaft haben in Alpirsbach eine lange Tradition. Durch die Industrialisierung wuchs der Holzbedarf, das machte die Nutzung der Wälder und den Holzhandel lohnend. Die Holzhandelsprivilegien im Kinzigtal waren dem Kloster Alpirsbach und den Schifferschaften Wolfach und Schiltach vorbehalten. Die Bürger dieser Schifferschaften handelten mit Holz, kauften es von den Waldbauern auf und verflößten es in die Rheinebene. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1848 belegen, dass zum Beispiel in Schiltach mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung im Holzhandel und der Flößerei beschäftigt war. 1894 fuhr das letzte gewerbliche Floß die Kinzig hinab.

Mehr über dieses traditionelle Handwerk erfahren Sie in der Broschüre „Holz im Fluss“, auf der Website Flößerpfad Kinzigtal oder Sie lassen sich auf dem Wanderweg „Flößerpfad Loßburg“ inspirieren. Dort können Sie auch ein Schaufloß bestaunen.

Zum Wanderweg Flößerpfad Loßburg

Masken­schnitzer in Alpirsbach

Die Arbeit des Holzschnitzers reine Handarbeit. Das gilt auch für das Schnitzen einer Maske für die schwäbisch-alemannische Fastnacht. Die Fratzen entstehen meist aus einem Block Lindenholz – erst wird das Holz grob entfernt, dann werden die Werkzeuge immer feiner. Beim „Anlegen“ werden die Gesichtskonturen festgelegt und anschließend wird die Maske von innen ausgehöhlt. Zum Schluss kommt der Feinschliff, alles in allem dauert es zwei bis drei Tage, bis aus einem Holzblock eine grimmige Hexe wird.

Auf der Website der Kloster-Hexen erfahren Sie mehr über die Tradition der schwäbisch-alemannischen Fasnacht. Dort können Sie sich auch vor den Masken der Hexen gruseln.

Zu den Kloster-Hexen